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Meine Meinung zu digitalen Medien im Unterricht
Februar 21, 2008, 3:25
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Prinzipiell bin ich den neuen Medien nicht abgeneigt und auch durchaus gewillt, diese als angehender Lehrer auch später in meinen Unterricht einzubinden.

Ich finde es wichtig, dass die Schüler viele verschiedene Arbeitsformen kennenlernen und auch den Umgang mit ihnen üben. Hierzu gehören durchaus auch neue Medien, wie Internet und Lehr- und Übungssoftware.

Ich glaube, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, dass man den Umgang mit dem Computer beherrscht. Jedoch sollte man als Lehrender und Erziehender darauf achten, welche digitalen Medien für bestimmte Themen geeignet sind. Auch sollte darauf geachtet werden, dass einige Internetseiten nicht für Schulkinder geeignet sind. Außerdem sollte man den Schülerinnen und Schülern gewisse Regeln mit auf den Weg geben, damit sie im Netz nicht ihre Identität preisgeben oder Verhaltensweisen im Chat, wenn sie sexuell belästigt werden.

Es ist wichtig, mit den Kindern über ihre Erfahrungen mit den neuen Medien zu sprechen, anstatt sie einfach vor einen Coputer zu setzen und nach dem Motto „Nun mach mal“ zu beschäftigen. Kinder sollen ja nicht nur den Umgang mit den neuen Medien lernen, sondern auch Lernen diese zu hinterfragen und kritisch zu bewerten. Meiner Meinung nach erreicht man dies aber nur, wenn man die Kinder mal vom Bildschirm wegholt und sich mit ihnen über Erfahrungen austauscht und eventuell auftretende Probleme bespricht.

Für die Lehrer heißt der Umgang mit digitalen Medien aber auch, dass sie sich mit neuen Medien beschäftgen müssen und sich Kenntnisse über den Umgang mit ihnen erarbeiten müssen (Stichwort lebenslanges Lernen). Auch müssen sie sich damit auseinander setzen, dass nicht alle Medien für alle Themen geeignet sind und hier eventuell auch noch einmal Arbeit von ihrer Seite zu erwarten ist, statt immer nur schon vorgefertigte Aufgaben aus Büchern oder dem Internet zu ziehen, da diese ja auf die Klasse abgestimmt werden müssen.


1 Kommentar bis jetzt
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Es ist gut, dass du (darf doch du sagen, oder?) die Gefahren beachtest und auf Medienkritik ansprichst. Genau dies ist es doch, was man unter Medienkompetenz zu vermitteln versucht. Doch gibt es hierzu schon irgendwelche Umsetzungen? Ich habe das Gefühl, dass die Lehrer hier in einem leeren Raum stehen. Wie vermittelt man Medienkritik und Vorsicht im Umgang mit den neuen Medien, wenn der Lehrplan nichts dergleichen vorsieht und keines der Themen wirklich dafür nutzbar ist? Wo spricht man über Datenschutz, sexuelle Belästigung und Mobbing im Internet, Phishing und andere Abzocken? Wo erfährt man etwas von Viren und Trojanern? Wo unterhält man sich über die Sprachgewohnheiten, die vom Internet geprägt werden? Wie kann man vermitteln, dass nicht jede Information im Netz der Wahrheit entsprechen muss?
Vor all diesen schlechten Seiten der Neuen Medien darf jedoch nicht deren Nutzen vergessen werden. So kann der Einsatz eines stufe- oder schulweiten Social Network dafür sorgen, dass die Schüler-Lehrer-Kommunikation angenehmer und leichter verläuft. Lern-Software, die Spass macht, kann für die Kleinen enorm viel bringen. Und viele der kleinen Projekte, die man eigentlich als AG machen will, aber keine Zeit dafür hat, kann man auch mit entsprechenden Hilfsmitteln online machen oder Ersatzweise wenigstens zusätzliches Wissen vermitteln.

Kommentar von Robert




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