Gespeichert unter: Meinung | Schlagworte: Internet, neue Medien, Unterricht
Prinzipiell bin ich den neuen Medien nicht abgeneigt und auch durchaus gewillt, diese als angehender Lehrer auch später in meinen Unterricht einzubinden.
Ich finde es wichtig, dass die Schüler viele verschiedene Arbeitsformen kennenlernen und auch den Umgang mit ihnen üben. Hierzu gehören durchaus auch neue Medien, wie Internet und Lehr- und Übungssoftware.
Ich glaube, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, dass man den Umgang mit dem Computer beherrscht. Jedoch sollte man als Lehrender und Erziehender darauf achten, welche digitalen Medien für bestimmte Themen geeignet sind. Auch sollte darauf geachtet werden, dass einige Internetseiten nicht für Schulkinder geeignet sind. Außerdem sollte man den Schülerinnen und Schülern gewisse Regeln mit auf den Weg geben, damit sie im Netz nicht ihre Identität preisgeben oder Verhaltensweisen im Chat, wenn sie sexuell belästigt werden.
Es ist wichtig, mit den Kindern über ihre Erfahrungen mit den neuen Medien zu sprechen, anstatt sie einfach vor einen Coputer zu setzen und nach dem Motto “Nun mach mal” zu beschäftigen. Kinder sollen ja nicht nur den Umgang mit den neuen Medien lernen, sondern auch Lernen diese zu hinterfragen und kritisch zu bewerten. Meiner Meinung nach erreicht man dies aber nur, wenn man die Kinder mal vom Bildschirm wegholt und sich mit ihnen über Erfahrungen austauscht und eventuell auftretende Probleme bespricht.
Für die Lehrer heißt der Umgang mit digitalen Medien aber auch, dass sie sich mit neuen Medien beschäftgen müssen und sich Kenntnisse über den Umgang mit ihnen erarbeiten müssen (Stichwort lebenslanges Lernen). Auch müssen sie sich damit auseinander setzen, dass nicht alle Medien für alle Themen geeignet sind und hier eventuell auch noch einmal Arbeit von ihrer Seite zu erwarten ist, statt immer nur schon vorgefertigte Aufgaben aus Büchern oder dem Internet zu ziehen, da diese ja auf die Klasse abgestimmt werden müssen.